Eine kurdische Familie aus Qamshli, Enlarge
Eine kurdische Grossfamilie aus Kobane vertreibt sich die Zeit mit Fussball vor dem Grenzzaun. Enlarge
Am Leuchtturm von Lesbos beobachten Freiwillige die Klippen - immer wieder kamen in den letzten Monaten völlig orientierungslose Flüchtlinge in Schlauchbooten dort an. Enlarge
Ein gestrandetes Flüchtlingsschiff. Enlarge
Ein Boot der Organisation Seawatch unterwegs auf dem ägäischen Meer. Enlarge
Demonstration von freiwilligen Helfern vor dem Internierungslager Moria auf Lesbos- Enlarge
Der Strand von Lesbos ist gepflastert mit dem, was die Flüchtlinge zurücklassen. Enlarge
Feiern zum Unabhängigkeitstag in der Insel-Hauptstadt Mytilini am 25.03.2016 Enlarge
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Nach der Vereinbarung der Europäischen Union mit der Türkei über die Neuorganisation der Flüchtlingsströme aus dem Bürgerkriegsland Syrien und anderen Staaten wirkt die gesamte Atmosphäre entlang der Flüchtlingsroute angespannter, angstvoller und radikalisierter.

Eine Reise von Idomemi in Griechenland zur Insel Lesbos in der Ägäis.

In Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze kommt es zunehmend zu Hungerstreiks und Protestversammlungen, die Menschen harren aus, bleiben, protestieren gegen die Untätigkeit Europas, für die Öffnung der Grenzen. Die Grenze aber bleibt geschlossen, der Wille der Menschen weiterzukommen wirkt ungebrochen.

Die griechische Insel Lesbos ist seit dem Sommer 2015 einer der Hotspots der Flüchtligskrise, tausende Flüchtlinge wurden hier von Schleusern von der Türkei über das Ägäische Meer nach in die EU gebracht, viele sind ertrunken.

Gäbe es die vielen freiwilligen Helfer, wie hier z.B. SEAWATCH,  vor Ort nicht, wäre es noch viel schlimmer gekommen, die Untätigkeit der Staaten- und Wertegemeinschaft Europa macht einen auch hier fassungslos.

Seit der Deal der EU mit der Türkei vom 20. März 2016 werden die Flüchtlinge direkt in so genannte „Detention Camps“ gebracht – hier das Camp in Moria auf Lesbos. Hier werden sie registriert und dann – so will es der EU-Türkei-Deal – zurückgebracht in die Türkei.

Das Camp in Moria wirkt wie ein Gefängnis, die Flüchtlinge sind Häftlinge.

Freiwillige Helfer und NGOs demonstieren am 24.03.2016 gegen den EU-Türkei-Deal, die Instrumentalisierung der Helfer und die resultierende Behandlung der Flüchtlinge.

Hier der Bericht von Eva-Maria Kogel:

http://www.welt.de/politik/ausland/article153714828/Wie-sich-der-Kampf-gegen-die-Fluechtlinge-militarisiert.html



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